Ganz aktuell (15.4.2021): Wir sind auch weiterhin für Sie da. Augenoptik ist systemrelevant, ein tagesaktueller negativer Coronaschnelltest ist bei Besuchen in unserer Firma NICHT erforderlich! Unser Geschäft ist täglich von 9.00.00 - 13.00 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr, samstags von 9.00 - 13.00 Uhr, für Sie geöffnet. Über Ihren Besuch mit vorheriger Terminvereinbarung freuen wir uns. Bitte bleiben Sie gesund. Bestellungen von Kontaktlinsen und Pflegemitteln nehmen wir selbstverständlich auch gerne persönlich, per mail, über messenger oder telefonisch entgegen und liefern selbstverständlich auch zu Ihnen nach Hause. Für Beratungen bei neuen Brillen, Sonnenbrillen oder bei Augenglasbestimmungen vereinbaren Sie bitte einen Termin- zu Ihrer und unserer Sicherheit und zu Ihrem Schutz.

30.11.2021

Welttag des Sehen: Die Zukunft im Auge behalten - Chancen der Früherkennung nutzen

08.10.2020

Unter dem Motto „Die Zukunft im Auge behalten – Chancen der Früherkennung nutzen“ startet am 8. Oktober, die diesjährige Woche des Sehens: Mehr als jeder vierte junge Mensch in Deutschland ist kurzsichtig – Tendenz stark steigend. Gleichzeitig werden 60 Prozent der Sehschwächen von Kindern zu spät erkannt. Bei vielen Eltern herrscht große Unsicherheit, wie oft wann und von wem Kinderaugen gecheckt werden sollten. Hier die Empfehlung und Hintergründe.Mehr als jeder vierte junge Mensch in Deutschland ist kurzsichtig – Tendenz stark steigend. Vor allem die zunehmende Nutzung von Smartphone & Co wird für den Anstieg verantwortlich gemacht. Gleichzeitig werden 60 Prozent der Sehschwächen von Kindern zu spät erkannt. Umso wichtiger ist es, gerade die Augen der „Generation Kurzsichtig“ regelmäßig untersuchen zu lassen. Darauf macht das „Kuratorium Gutes Sehen“ anlässlich der „Woche des Sehens“ vom 8. bis 15. Oktober aufmerksam.

„Die Zukunft im Auge behalten – Chancen der Früherkennung nutzen“ lautet das Motto der diesjährigen Woche. Selten war der Aufruf zum Sehtest bei Kindern und Jugendlichen dringlicher als heute. So weisen WissenschaftlerInnen seit Jahren darauf hin, dass die intensive Nutzung von digitalen Geräten Kinderaugen schadet, weil sie die Augen einseitig auf das Sehen in der Nähe konditioniert. Das Risiko kurzsichtig zu werden ist bei Kids, die weniger als eine Stunde täglich draußen verbringen, mehr als doppelt so hoch als bei denen, die mehr als zwei Stunden im Freien sind. Die Corona-bedingten Schulschließungen im Frühjahr haben den Trend zum Digitalen noch verstärkt. Einer Studie zufolge stieg die Verweildauer in den sozialen Medien in dieser Zeit werktags um 66 Prozent, die Nutzungsdauer von Online-Spielen sogar um 75 Prozent. Die Folge: Noch weniger „augenfreundliches“ Tageslicht, noch mehr „digitaler Sehstress“. 

Vorbeugen ist besser als heilen: Erster Augencheck bis zum dritten Lebensjahr

Kinder müssen das Sehen erst lernen. Jedes Sehdefizit kann also zu einer Sehentwicklungsstörung führen. Leider gibt die Augenprüfung im Rahmen der U7a-Untersuchun keine 100% Sicherheit: kleinwinkliges Schielen oder eine einseitige Sehschwäche lassen sich nur bei einer augenärztlichen Untersuchung entdecken. Eltern ist deshalb anzuraten, ihr Kind vor dem dritten Lebensjahr AugenärztInnen vorzustellen; noch früher, wenn Anzeichen für eine krankhafte Veränderung des Auges vorliegen, das Kind auffälliges Verhalten zeigt oder in der Familie eine starke Fehlsichtigkeit bekannt ist. 

Beste Lernbedingungen: Regelmäßiger Sehtest für Schulkinder und Jugendliche 

Da sich Kurzsichtigkeit meistens erst zwischen dem 7. und 20. Lebensjahr entwickelt, sind regelmäßige Sehtests während der Schulzeit wichtig; besonders dann, wenn die Eltern eine Brille tragen. Ohne Korrektur sind kurzsichtige Kinder im Straßenverkehr oder beim Radfahren stark gefährdet. Aus diesem Grund sollten sie sofort zu AugenärtzInnen, wenn sie im Verkehr unsicher sind, in der Schule die Schrift an der Tafel schlecht erkennen, ungern lesen oder über Anstrengungsbeschwerden bei der Naharbeit klagen. 

Um einen weiteren Anstieg der Kurzsichtigkeit rechtzeitig zu erkennen, müssen alle bereits kurzsichtigen Kinder und Jugendliche einmal jährlich zur Kontrolle; alle anderen, mit Normal-, Weitsichtigkeit oder ohne Auffälligkeiten, alle drei Jahre. Viele Kurzsichtigkeiten werden übrigens erst beim Führerscheinsehtest entdeckt, eine Weitsichtigkeit fällt dagegen oft nicht auf.

Die Studie «Verkehrsklima 2020» der Unfallforscher des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft wurde am Donnerstag in Berlin vorgestellt.

02.09.2020

 
 
Die Studie «Verkehrsklima 2020» der Unfallforscher des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft wurde am Donnerstag in Berlin vorgestellt.
69% aller Befragten wünschen sich einen verpflichtenden Sehtest alle 15 Jahre.
Üblicherweise wird ein Sehtest mit 16 oder 17 Jahren im Zusammenhang beim Erwerb des Führerscheins durchgeführt. Durch die Nutzung digitaler Medien, durch verschiedene weitere Faktoren nimmt die Kurzsichtigkeit in Deutschland jedoch signifikant zu. Jeder 10. Verkehrsunfall hat als Mitursache ein nicht ausreichendes Sehvermögen. Eine regelmäßige Wiederholung des Sehtests bei FührerscheininhaberInnen, wie sie in anderen EU- Ländern verpflichtend ist, wurde in Deutschland bisher immer abgelehnt.
Wir sind zugelassen als amtlich anerkannte Sehteststelle für FührerscheinbewerberInnen und wissen, wie wichtig regelmäßige Kontrollen des Sehvermögens sind. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit der Überprüfung Ihres Sehvermögens. Für Sie selbst und für andere.

Soziales Engagement mit ersparter Mehrwertsteuer

Soziales Engagement mit ersparter Mehrwertsteuer

Die befristete Senkung der Mehrwertsteuer zum 1.7.2020 auf 16% wurde beschlossen, um den von Corona gebeutelten Menschen das Leben etwas zu erleichtern.
Für die Einen ist diese Ersparnis bitter nötig, für die anderen ein nettes, aber nicht unbedingt notwendiges Geschenk.

Für Letztere hat sich Mindermann Augenoptik aus Telgte etwas ganz Besonderes überlegt:

Soziales Engagement mit ersparter Mehrwertsteuer

Die befristete Senkung der Mehrwertsteuer zum 1.7.2020 auf 16% wurde beschlossen, um den von Corona gebeutelten Menschen das Leben etwas zu erleichtern.
Für die Einen ist diese Ersparnis bitter nötig, für die anderen ein nettes, aber nicht unbedingt notwendiges Geschenk.

Für Letztere hat sich Mindermann Augenoptik aus Telgte etwas ganz Besonderes überlegt:
„Wir bitten unsere Kundinnen und Kunden auf die Ersparnis der Mehrwertsteuersenkung zu verzichten und diesen Betrag an den Verein Urlaub & Pflege e.V. zu spenden. In jedem Einzelfall ist es nur ein kleiner Betrag, in der Summe aber eine große Hilfe.
Auch wir beteiligen uns und verdoppeln jeden gespendeten Euro. So können wir gemeinsam den Verein tatkräftig unterstützen“ erzählt Ursula Mindermann, Inhaberin des Augenoptikgeschäfts am Baßfeld.

Urlaub & Pflege e.V. ist ein gemeinnütziger Reiseveranstalter aus Telgte, der seit über 20 Jahren Reisen für Menschen mit Hilfs- und Pflegebedarf anbietet. Das Besondere an den Reisen ist eine 1:1 Betreuung durch ehrenamtliche ReisebegleiterInnen und Fachpflege rund um die Uhr.
„Pflegende Angehörige leisten oft „übermenschliches“. Sie stehen Tag und Nacht bereit und das oft über Jahre. Vor diesem Hintergrund ist Urlaub kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit“  erläutert Geschäftsführerin Susanne Hanowell die Situation.
„Aufgrund der Reiseausfälle durch Corona ist der Verein in einer akuten Notlage. Wir freuen uns daher sehr über die Unterstützung durch Frau Mindermann!“

„Jeder Cent zählt, wir freuen uns, wenn Sie mitmachen!“ motiviert Ursula Mindermann zum Mitmachen. „Und, selbstverständlich zahlen wir die ersparte Differenz auch gerne an unsere Kundinnen und Kunden aus“.

Kooperation mit Urlaub und Pflege e.V., Telgte

Haben Kontaktlinsenträger ein höheres Risiko für eine Coronavirus-Infektion?

 

 

Zurzeit sind aufgrund der Coronakrise (COVID-19-Pandemie) viele Kontaktlinsenträger verunsichert. Wir klären auf, ob das Tragen von Kontaktlinsen auch in Zeiten des Coronavirus weiterhin sicher ist und welche Hygiene-Regeln eingehalten werden müssen.

 

Kann man sich über die Augen mit dem Coronavirus infizieren?

Aktuell wird angenommen, dass sich Coronaviren hauptsächlich per Tröpfcheninfektion über die Atemwege von Mensch zu Mensch übertragen. Eine Infektion über Tränenflüssigkeit von Infizierten ist laut aktuellen Studien1,2 kein sehr wahrscheinlicher Übertragungsweg für COVID-19.

Haben Kontaktlinsenträger ein höheres Risiko für eine Coronavirus-Infektion?

Nein, Kontaktlinsenträger haben kein erhöhtes Infektionsrisiko im Vergleich zu Brillenträgern. Das Tragen von Kontaktlinsen ist sicher.

Laut aktueller Bekanntmachungen des Vereinigung Deutscher Contactlinsen-Spezialisten und Optometristen e.V. (VDCO) gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass Kontaktlinsenträger einem höheren Risiko für eine Corona-Virus-Infektion ausgesetzt sind als Brillenträger.

Es gibt auch keine Anzeichen auf einen Zusammenhang zwischen der Verwendung von Kontaktlinsen und der Ausbreitung von COVID-19. Deshalb gibt es auch keinen Anlass dazu, dass das Tragen von Kontaktlinsen von gesunden Personen vermieden werden sollte.

Was ist beim Tragen von Kontaktlinsen und dem Coronavirus zu beachten?

Beim Tragen von Kontaktlinsen sind die Hygiene-Regeln zu beachten, die Sie ohnehin bereits beim Umgang mit Kontaktlinsen befolgen sollten.

 
 

Kontaktlinsen-Hygiene

Befolgen Sie strikt die Gebrauchsanweisungen der Kontaktlinsen, Ihres Pflegemittels und die Empfehlungen Ihres Kontaktlinsen-Spezialisten. Vermeiden Sie den Kontakt der Kontaktlinsen mit Wasser (Leitungswasser, Schwimmbad etc.).

Tageslinsen müssen nach 1 x Tragen entsorgt werden. Wiederverwendbare Kontaktlinsen sowie der Kontaktlinsen-Behälter müssen nach jeder Verwendung mit Kontaktlinsenreiniger, gemäß den Anweisungen des Herstellers und des Kontaktlinsen-Spezialisten, desinfiziert werden.

Bitte beachten Sie ebenso das tägliche Reinigen Ihres Kontaktlinsen-Behälters mit der Desinfektionslösung.

Richtiges Händewaschen

Bei der Verwendung von Kontaktlinsen ist das gründliche und sorgfältige Händewaschen mit Wasser und Seife und das anschließende Abtrocknen mit unbenutzten Papiertüchern von größter Wichtigkeit. Bei Kontaktlinsenträgern sollte dies vor jeder Handhabung der Kontaktlinsen erfolgen.

Wenn Sie diese Tipps im Umgang mit Kontaktlinsen beachten, sind Kontaktlinsen sicher und es besteht kein erhöhtes Risiko einer Coranavirus-Infektion.

Ausstellung zum 10jährigen Firmenjubiläum

09.03.2020

Lingelbachs Scheune bei Mindermann Augenoptik am Baßfeld
Lingelbachs Scheune bei Mindermann Augenoptik am Baßfeld

Aus aktuellem Anlass und unserer Verantwortung für Sie, für uns, für alle

17.03.2020

aus aktuellem Anlass

Neue Allensbach-Brillenstudie 2019/20: Anzahl der Brillenträger um eine Million gestiegen

17.02.2020

 

 

Zwei Drittel der Menschen in Deutschland sind mittlerweile fehlsíchtig 

Hohe Zunahmen unter den Jüngeren

 

Die Zahl der Brillenträger in Deutschland (ab 16 Jahren) ist in den letzten fünf Jahren auf 41,1 Millionen gestiegen. Demzufolge tragen nun zwei von drei Erwachsenen eine Brille. Überdurchschnittlich starke Zuwächse gab es in den letzten fünf Jahren in den Gruppen der 20- bis 29-jährigen (plus 4 Prozentpunkte) sowie der 30- bis 44-jährigen (plus 6 Prozentpunkte). Zu diesen Ergebnissen kommt die soeben veröffentlichte „Brillenstudie“ des Instituts für Demoskopie Allensbach, die vom Kuratorium Gutes Sehen (KGS) in Auftrag gegeben wurde.

Lag der Anteil der Brillenträger seit der Jahrhundertwende stabil zwischen 62 und 64 Prozent, ist er nun auf 67 Prozent gestiegen. Dass heute bereits mehr als jeder dritte Twen eine Brille trägt, hängt auch mit den veränderten Lebensbedingungen zusammen: Bei jungen Menschen sehen Wissenschaftler einen direkten Zusammenhang zwischen ausdauerndem „Nahsehen“ und einer Zunahme der Kurzsichtigkeit (Myopie). Generell verbringen immer mehr Menschen viel Zeit am Bildschirm oder Smartphone, was die Augen in besonderer Weise herausfordert und auch stark belasten kann. Zudem werden so die Zeiten am Tageslicht sowie der frischen Luft knapper und damit die wichtigen Blickwechsel im Freien.

Laut Allensbach-Studie nimmt auch der Anteil derer zu, die für die Arbeit am Computer eine Bildschirmbrille mit optimierten Gläsern benutzen. Zwar trägt die überwiegende Mehrheit der Brillenträger hier ihre normale Brille. Doch ist der Anteil derjenigen, die dafür eine spezielle Bildschirmbrille nutzen, seit 2002 von vier auf nun 13 Prozent angestiegen. Obwohl Arbeitnehmer ein Recht darauf haben, übernimmt laut Studie nur knapp jeder dritte Arbeitgeber die Kosten für Bildschirmbrillen. 62 Prozent der Arbeitnehmer, die für ihre Arbeit am Bildschirm nicht ihre normale Brille nutzen, haben diese Brille hingegen selbst gezahlt.

Die Allensbacher Untersuchung zum Sehbewusstsein der Deutschen wird seit 1952 im Abstand von drei bis fünf Jahren durchgeführt. Die Ergebnisse basieren auf rund 2.500 Interviews mit repräsentativ ausgewählten Personen ab 16 Jahren.

 

 

Augenoptikfachmesse Brille & Co

20.01.2020

Das Team von Mindermann Augenoptik am Baßfeld besuchte die große Fachmesse. Neuheiten in Mode, Fertigung und gesundem Sehen interssierten besonders:

Brillengläser mit Digitalveredelung speziell für TV sind eine neue Ergänzung zu den Digitalveredelungen bei der Arbeit am Laptop oder bei der smartphonenutzung. #Stratemeyer

Können diese Brillenfassungen den Ozean reinigen? Neuheiten des Herstellers #Sea2see zeigen, wie es gehen kann: Plastikmüll wird von Fischern Barcelona, und jetzt ganz neu dabei: Fischer aus Ghana, zu Brillenfassungen upgecyclet. Diese Brillenfassungen und Sonennbrillen hat Mindermann Augenoptik bereits schon länger mit in Progamm.

Weitere Neuheiten, die wir Ihnen bieten:

  • Brillenfassungen speziell für schmale Gesichter von #Colibris, nachhaltige gefertigte Titanfassungen aus der Manufaktur #Tinpal bei Hannover
  • Spanisches Temperament neu aufgelegt mit den Brillenfassungfen von #Etnia aus Barcelona.

Das Team ist begeistert, schauen Sie doch einfach vorbei. Wir beraten Sie gerne!

Firmenpartner Primus spendet 500 Bäume für #plantfortheplanet, Mindermann Augenoptik aus Telgte ist begeistert
Neue Technologie, ökologisch und superleicht: Sea2see Brillen bei Mindermann Augenoptik am Baßfeld
Brillen aus Titan, nachhaltig gefertigt. Erhältlich bei Mindermann Augenoptik, Telgte

10. Oktober: Welttag des Sehens

09.10.2019

Bei neun von zehn blinden oder stark sehbehinderten Menschen ist die Behinderung Folge einer Erkrankung. Umso wichtiger ist es, die Augen regelmäßig untersuchen zu lassen und die Sehkraft möglichst lange zu erhalten. Darauf weist das Kuratorium Gutes Sehen e.V. anlässlich des diesjährigen Welttags des Sehens am 10. Oktober hin. 

 

 

Vor allem der Grüne Star (Glaukom) und die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), die nach Schätzungen der WHO für die Hälfte aller Erblindungen in Europa verantwortlich ist, führen häufig zu schweren Einschränkungen der Sehkraft. Wie aktuelle Studienergebnisse zeigen, kann der Verlauf der AMD allerdings durch einen gesunden Lebensstil gebremst werden. Positive Auswirkungen haben demnach eine mediterrane Ernährung, der Verzicht aufs Rauchen und regelmäßige Bewegung. Wichtig sind außerdem regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Spätestens ab dem 40. Lebensjahr sollte jeder alle zwei Jahre, ab dem 60. Lebensjahr jährlich zum Augenarzt und Augenoptiker gehen.

Regelmäßige Kontrolle von Anfang an

Die Grundlagen für gutes Sehen und langfristig gesunde Augen werden bereits im Kindesalter gelegt. Neben den elf Vorsorgeuntersuchungen (U1 bis U11) wird Eltern empfohlen, die Sehkraft ihrer Kinder einmal zwischen der U5 und der U8 sowie in zweijährigem Abstand zwischen der U8 und der U10 kontrollieren zu lassen, bei Auffälligkeiten wie z. B. Augenzittern, Schielen oder lichtscheuen Augen jedoch sofort.

Smartphone & Co fördern die Kurzsichtigkeit

Gerade Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit vor (zu) kleinen Displays. Für empfindliche Augen ist das alles andere als ein Schonprogramm: sie brennen, sind gerötet, tränen oder werden trocken.

Doch häufig bleibt es nicht bei leichten Beschwerden. Die Nähe zum Gerät und das fehlende natürliche Licht fördern Kurzsichtigkeit. Wie Forscher festgestellt haben, nimmt die Häufigkeit der Kurzsichtigkeit weltweit zu. Von den jungen Europäern im Alter zwischen 25 und 29 ist aktuell schon fast jeder zweite kurzsichtig, während von den 65- bis 69-Jährigen nur etwa jeder sechste betroffen ist. In Deutschland weisen inzwischen knapp zwei Drittel aller Menschen eine Kurz-, Weit- oder Alterssichtigkeit auf, so der Berufsverband der Augenärzte. Daneben können künstliche Effekte wie 3D, virtuelle und erweiterte Realitäten oder Blaulicht von Bildschirmen und Displays die Augengesundheit gefährden. Auch hier sind Eltern aufgerufen, Vorsorge zu treffen: Neben einer Begrenzung der Bildschirmzeiten sollten möglichst viele Gelegenheiten für Aktivitäten im Freien genutzt werden: sei es der Fußweg zur Schule, Aufenthalte auf dem Spielplatz oder der Wochenendausflug ins Grüne. 

Quelle KGS