Aktuelles

Ursula Mindermann zu den Macherinnen in der deutschen Augenoptik gewählt

15.06.2017

Über 70 Mitarbeiterinnen in der deutschen Augenoptik sind weiblich. Das Augenoptik- Fachmagazin "eyebizz" porträtierte deshalb 70 Frauen, die so Chefredakteurin Christine Höckmann "die Augenoptik in Deutschland bewegen, die etwas Besonderes sind, die etwas zu erzählen haben", und anderen Frauen Mut machen sollen.

Inhaberin Ursula Mindermann wurde auch ausgewählt und darauf sind wir stolz: 

"Engagierte und kompetente Augenoptik ist mein Ziel und deshalb freut mich diese Anerkennung besonders."

 

Ursula Mindermann: Macherin in der deutschen Augenoptik

Spende für Augenoptik in Bangladesh

23.05.2017

Zum Aufbau einer Sozialstation und einer augenoptischen Werkstatt in Bangladesh wurden Augenoptiker um Spenden gebeten.

  • Einen Scheitelbrechwertmesser zum Ausmessen von Brillengläsern,
  • eine Lötstation zum Reparieren von Brillenfassungen und
  • Refraktionsgläser und -zubehör  zum Bestimmen der Sehstärke

spendet Mindermann Augenoptik gerne.

Herr und Frau Burchhard von der Organisation MATI nahmen die Spenden entgegen und bringen sie im Juni nach Bangladesh. 

Mehr können Sie unter www.matibangladesh.org über dieses Projekt erfahren. 

Spende von Mindermann Augenoptik für Bangladesh

Es wird warm: Sommer, Sonne, Sehschärfe

30.07.2016

Urlaubszeit ist Reisezeit. Bald heißt es für viele Deutsche: Ich packe meinen Koffer und nehme mit. Sonnencreme, Bikini, das neue Sommerkleid - eben alles, was man für richtig schöne Ferien braucht. Im Urlaub dann das böse Erwachen. Die Kontaktlinsen liegen im heimischen Bad und auch die Brille verbringt die Ferien allein zu Haus. Sightseeing im Urlaub fällt dann wohl aus. Damit dir das nicht passiert, schau jetzt auf Richtig sehen im Urlaub vorbei.

Urlaubsvorbereitung für Kontaktlinsen- und Brillenträger

Vor der Fahrt in die Ferien bringen wir das Auto zum Urlaubscheck in die Werkstatt, arbeiten im Fitnessstudio an der Bikini-Figur. Schreiben eine Liste, was alles in den Koffer muss und was wir vor der Abreise noch unbedingt besorgen müssen. Aber wusstest du schon, dass du auch deine Brille urlaubsfit machen kannst? Und hast du dich je gefragt: Darf ich mit Kontaktlinsen ins Meer? Kann ich mit der Brille in die Sauna? Was tun, wenn sie im Urlaub kaputt geht? Wir geben dir wertvolle Tipps wie auch die Augen entspannte Ferien haben.

Was im Reisegepäck genauso wenig fehlen darf? Natürlich die Sonnenbrille   ̶ ein absolutes Must-have, um die Ferien in vollen Zügen zu genießen. Sie ist nicht nur ein modisches Accessoire, sondern schützt die Augen vor gefährlichen UV-Strahlen. Worauf du beim Sonnenbrillenkauf achten solltest, verraten wir in unserem Ratgeber. Und wenn du wissen möchtest, wie urlaubsreif deine Augen aktuell sind, empfehlen wir dir unseren Online-Sehtest. Schau jetzt auf unserer Ratgeberseite "Richtig sehen im Urlaub" vorbei und gönn deinen Augen entspannte Ferien.

Quelle: ZVA

Wasser und Bewegung: Spaß mit der richtigen Brille

18.07.2016

Wind, Sonne, Salzwasser – die beliebteste Urlaubsform der Deutschen ist auch 2016 eine Reise ans Meer, wie der Deutsche Reiseverband auswertete. Kein Wunder: Das Klima an der See gilt als gesundheitsfördernd. Allerdings birgt es auch Risiken – besonders für die Augen. Wassersportler punkten daher mit der richtigen Brille. Denn wer besser sieht, ist sicherer, entspannter und schneller unterwegs.

5 sportliche Tipps von Brillen-Experten

  1. Bei Schwimmern und Tauchern muss es wie angegossen sitzen:
    Eine Schwimmbrille schützt die Augen vor Reizungen und Krankheitskeimen. Deshalb muss sie perfekt abschließen.
    Expertentipp: Für klare Sicht sorgt eine hydrophobe Beschichtung, daran perlt das Wasser ab. Außerdem sinnvoll: eine Antibeschlag-Beschichtung gegen Anlaufen bei schnellen Temperaturwechseln. Der Sportbrillen-Fachmann berät gern (www.sehen.de/brillen/sportbrillen/)
    Da besonders unter Wasser der Gleichgewichtssinn auf die Augen angewiesen ist, kommen fehlsichtige Taucher leicht ins Taumeln.
    Expertentipp: Tauchermasken mit Korrektionsscheiben verglasen oder diese über die Glasinnenseite kleben.
  2. Beim Surfen, Kiten & Wakeboarden zählt die Sportfassung:
    Bei hohen Geschwindigkeiten steigt die Gefahr von Augenverletzungen und Brillenschäden. Eine gebogene, bruchsichere Fassung ist daher die beste Wahl. Metall und Glas sind tabu. Vor Wind und Wasser schirmen ein Schaumgummi-Innenrahmen und ein Seitenspritzschutz gut ab.
    Expertentipp: Keine blauen oder violetten Gläser kaufen! Bewegungen im Außenwinkel werden damit später wahrgenommen – das verzögert die Reaktionszeit. Ein Muss: eine Anti-Kratz-Beschichtung. Gestreutes Licht durch Glasschäden führt sonst zu Kopfschmerzen und Ermüdung.
  3. Rettung aus der Verblendung für Segler und Motorbootfahrer:
    Blendeffekte durch tiefstehende Sonne und Wasserreflexionen machen es schwer, Hindernisse zu erkennen. Entspiegelte Gläser reichen oft nicht aus.
    Expertentipp: Polarisierende Brillengläser absorbieren schräg einfallende Lichtwellen. So werden Farben und Kontraste intensiver, spiegelnde Oberflächen durchsichtig und blendfrei. Augenoptiker können den Effekt am Demonstrationsgerät zeigen.
  4. Beim Rudern, Kanufahren, Kajaken, Raften & Stand-Up-Paddeln macht’s die Farbnuance:
    Wasserreflexionen erhöhen die Belastung durch schädliche UV-Strahlen um bis zu 80 Prozent. Ein 100-prozentiger Lichtschutz ist deshalb für Wasser-Sportler wichtig.
    Expertentipp: Auf Qualität achten! Das CE-Kennzeichen auf der Bügelinnenseite ist ein Muss. Es dokumentiert den Schutz nach EU-Norm. Polfilter sind bei diesen Sportarten fehl am Platz, da Strömungen nicht mehr zu erkennen sind. Rote oder orangefarbene Glastönungen dagegen haben eine kontraststeigernde Wirkung und machen die Wasserbewegung deutlicher sichtbar.
  5. Scharfe Aussichten für Angler:
    Filigranes Equipment handeln gelingt leichter mit einer für die eigene Sehstärke angefertigten Brille.
    Expertentipp: Phototrope Brillengläser passen ihren Tönungsgrad der Sonnenintensität an und sind so für jedes Wetter – ganz ohne Scheibenwechsel – ideal. Polgläser filtern die Spieglung von der Wasseroberfläche, so dass Köder und Fisch gut zu sehen sind
Quelle: KGS

Kinder heute kurzsichtiger als vor zehn Jahren

02.04.2016

Eine Kurzsichtigkeit kann problemlos mit Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden; ab einer Glasstärke von -6 Dioptrien jedoch steigt das Risiko für schwerwiegende Augenerkrankungen. Eine Untersuchung im Auftrag der Stiftung Forschungsgemeinschaft Deutscher Augenoptiker ging nun der Frage nach, wie stark die Kurzsichtigkeit derzeit in Deutschland verbreitet ist und ob eine ähnliche Entwicklung zu erwarten ist wie in Asien.

In Asien steigt die Zahl der Kurzsichtigen derzeit in einem noch nie dagewesenen Ausmaß an, in vielen Ländern sind bereits bis zu 90 Prozent der Teenager und jungen Erwachsenen kurzsichtig. Um zu erfahren, ob in Deutschland eine vergleichbare Entwicklung droht, analysierte Dr. Wolfgang Wesemann, ehemaliger Leiter der Höheren Fachschule für Augenoptik Köln, im Auftrag der Stiftung Forschungsgemeinschaft Deutscher Augenoptiker die Fehlsichtigkeit von über 500.000 Brillenträgern im Alter von 1 bis 45 Jahren. Er wertete dazu anonymisierte Brillendaten aus, die aus der Betriebssoftware von zahlreichen Augenoptikerbetrieben in Deutschland stammen.

Auf der Mitgliederversammlung des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) am 12./13. März in Neuss stellte er die Ergebnisse seiner Studie nun erstmalig der Öffentlichkeit vor. Unter anderem zeigt die Untersuchung, dass sich die durchschnittliche Kurzsichtigkeit bei Kindern seit Anfang des Jahrtausends erheblich verstärkt hat. So waren zwölfjährige Kinder im Jahr 2012 durchschnittlich um fast 1,5 Dioptrien kurzsichtiger als zwölfjährige Kinder im Jahr 2002. Dies lässt erwarten, dass auch der Endwert der Kurzsichtigkeit bei den Betroffenen zunehmen wird.

Kurzsichtigkeit nimmt auch im Erwachsenenalter noch zu

Denn auch im Erwachsenenalter ist die Entwicklung des Auges entgegen der landläufigen Meinung keineswegs abgeschlossen, wie die Untersuchung von Dr. Wesemann offenbart.  Ihm gelang es, bei 177.979 Personen die Veränderung der Brillenstärke über einen Zeitraum von mehreren Jahren nachzuvollziehen. Hierbei zeigte sich, dass sich beispielsweise bei den untersuchten 25-jährigen Brillenträgern die Kurzsichtigkeit in  47,3 Prozent der Fälle während eines Zeitraum von rund fünf Jahren um mindestens -0,5 Dioptrien verstärkte, bei 22,3 Prozent sogar um mindestens -1,0 Dioptrien. Das hat unter anderem Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr. So besagt eine Faustregel in der Augenoptik, dass eine unkorrigierte Fehlsichtigkeit von 0,5 Dioptrien die Sehschärfe ungefähr halbiert. Wer also beispielsweise als Jugendlicher zum Zeitpunkt seines Führerscheinsehtestes noch „unauffällig“ war und vorerst keine Brille benötigte, um Auto zu fahren, ist mit Mitte zwanzig unter Umständen mit einer deutlich herabgesetzten Sehkraft im Straßenverkehr unterwegs.

Bestimmte Brillen aus dem Internet ab 2016 nur noch mit Warnhinweis

29.11.2015

Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) hat deutsche Internetanbieter von Gleitsichtbrillen dazu aufgefordert, Kunden im Rahmen ihres Angebots bereits über die potenziellen Gefahren bestimmter Brillen zu informieren. Die Kennzeichnung muss bis zum 31. Dezember 2015 erfolgen.

„Der Verbraucher darf auch und gerade beim Kauf einer Gleitsichtbrille nicht im Unklaren darüber gelassen werden, mit welchen Ein¬schränkungen dieses Produkt möglicherweise behaftet ist“, erklärt ZVA-Präsident Thomas Truckenbrod. „Das gilt insbesondere für Käufe im Internet, wo kein persönlicher Kontakt zwischen Augenoptiker und Kunde gegeben ist. Notwendige Daten zur Herstellung einer optimalen Gleitsichtversorgung können hier naturgemäß nicht einbezogen werden.“

Bereits seit langem fordert der ZVA einen Warnhinweis für Gleitsichtbrillen, deren Herstellung auf einer unzureichenden Datenbasis erfolgt. Er erzielte im September 2014 einen wichtigen Teilerfolg: Das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig verpflichtete einen Kieler Internet¬anbieter, seine Gleitsichtbrillen nur noch mit einem Warnhinweis anzubieten.

Laut Gericht seien die Kunden künftig explizit darauf hinzuweisen, dass die Benutzung von Gleitsichtbrillen im Straßenverkehr eine Gefahr darstellen könne, wenn zur Herstellung nicht zusätzlich zu den Daten aus dem Brillenpass (einschließlich der Pupillendistanz) weitere wichtige Zentrier- und Messdaten verwendet wurden. Hierzu zählen der Hornhautscheitel¬abstand, die Fassungs¬vorneigung und die vertikale Zentrie¬rung der Brillengläser (Einschleifhöhe).

Eine Revision gegen das Urteil wurde vom OLG nicht zugelassen. Der Internetanbieter legte daraufhin beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision ein. Mit Beschluss vom 5. November 2015 wies der BGH diese Nichtzulassungsbeschwerde zurück. Das Urteil des OLG Schleswig ist damit rechts¬kräftig: Das Kieler Unternehmen ist verpflichtet, künftig die Angebote für Gleitsichtbrillen, die ohne Berücksichtigung des Hornaushautscheitel¬abstandes, der Fassungs¬vorneigung und der Einschleifhöhe hergestellt werden, mit einem entsprechenden Warn¬hinweis zu versehen.

Dasselbe gilt aus Sicht des ZVA für alle Marktteilnehmer, die im Internet Gleitsichtbrillen vergleichs¬weise anbieten. Sie wurden daher aufgefordert, bis zum 31. Dezember 2015 ihre Internetauftritte dahingehend anzupassen und die Kunden bereits bei der Angebots-formulierung über die potenziellen Gefahren bestimmter Brillen zu informieren.

Quelle: ZVA

PASKAL 3D Erlebnisrefraktion für Silmo d’Or nominiert

20.09.2015

Vor wenigen Tagen präsentierten die IPRO-Produktmanagerin Carina Amler und der französische IPRO-Berater Stéphane Carbou dem für die Vergabe des „Silmo d’Or“ verantwortlichen Experten-Komitee die Erlebnisrefraktion PASKAL 3D. Jetzt kam aus Paris die erhoffte Nachricht: PASKAL 3D ist definitiv für den Silmo d’Or nominiert!

Bei aller Bescheidenheit und Zurückhaltung können IPRO-Geschäftsführer Martin Himmelsbach, die Erfinder und Namengeber Dieter Kalder und Fritz Paßmann, Carina Amler und Stéphane Carbou ihre Begeisterung nicht verhehlen. „Der Silmo d’Or ist ja ein echter Innovationspreis, deshalb kann die Berücksichtigung eines Systems, das die Refraktion komplett erneuert, nur gut und richtig sein“, erklärt Martin Himmelsbach. „Es wäre wunderbar, den Silmo d’Or tatsächlich zu bekommen, aber bereits die Nominierung ist eine große Wertschätzung für eine ebenso erfolgreiche wie innovative Lösung, die inzwischen in neun Sprachen angeboten und laufend weiter optimiert wird.“ Die feierliche Preisverleihung wird am 25. September 2015 im Maison de la Radio in Paris stattfinden.

Die PASKAL 3D Erlebnisrefraktion ist ein Refraktionssystem, das die gesamte monokulare Refraktion unter binokularen Bedingungen ermöglicht. Es wurde von Dieter Kalder und Fritz Paßmann erdacht und von IPRO zum Produkt entwickelt. IPRO vertreibt das System exklusiv; dennoch ist seine Anwendung nicht von der eigenen Software winIPRO abhängig.

Quelle: IPRO GmbH Dipl. Ing. Ursula Mindermann: "Die 3D- Erlebnisrefraktion biete ich exklusiv in Telgte an. Lassen auch Sie Ihre Augen mit dieser neuen Software genau vermessen."

Stark steigende Kurzsichtigkeit bei Kindern

28.08.2015

Sehtest vor Schulbeginn empfohlen

Berlin, 27.08.2015 (KGS).

Forscher schlagen Alarm: Die Kurzsichtigkeit der jungen Generation nimmt weltweit drastisch zu. Unentdeckt macht sie vor allem Schulkindern zu schaffen. Gegenstände und Details in größeren Abständen sind für sie schlecht erkennbar. Das betrifft die Schrift an der Tafel genauso wie die Autos im Straßenverkehr. Eltern sollten die Augen Ihrer Sprösslinge deshalb vor Schulbeginn testen lassen.

Weltweit verbringen Kinder heute viel mehr Zeit vor elektronischen Geräten als im Freien. Der kurze Abstand zum Monitor und das fehlende natürliche Licht sind wesentliche Faktoren für die Ausprägung einer Kurzsichtigkeit. Das hat Folgen: So stieg z. B. in Taiwan der Anteil kurzsichtiger Kinder unter den 8-jährigen zwischen 1990 und 2000 auf das Doppelte an. Auch in Amerika und Europa wurde diese Entwicklung nachgewiesen.

Laut Berufsverband der Augenärzte haben hierzulande zirka 20 Prozent aller Kinder unerkannte Sehfehler. Kurzsichtige Kinder haben Mühe, Zahlen und Wörter an der Tafel zu entziffern. Die Folgen sind Müdigkeit, Unkonzentriertheit und Leistungsabfall. Beim Sport (z.B. Ballspiele) reagieren sie langsamer, und auf dem Schulweg – ob zu Fuß oder auf dem Rad - erkennen sie heranfahrende Autos später. Das kann gerade in der bevorstehenden dunklen Jahreszeit gefährlich werden.

„Eltern sollten die Sehleistung Ihrer Kinder vor der Einschulung oder dem neuen Schuljahr testen lassen“, rät Optometrist Wolfgang Cagnolati aus Duisburg, Experte für Kinderaugen. Augenärzte oder spezialisierte Optiker können rasch und zuverlässig feststellen, ob alles in Ordnung ist.

Anzeichen für eine unentdeckte Sehschwäche sind z.B. häufiges Augenreiben, Blinzeln oder regelmäßige Kopfschmerzen. Auch unsicheres und langsames Schreiben und Lesen sind ernst zu nehmende Signale. „Eltern kurzsichtiger Sprösslinge ist zu raten, regelmäßig die Augen ihrer Kinder überprüfen zu lassen.“, so Cagnolati.

Eine Fehlsichtigkeit kann heute problemlos in jedem Alter mit Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden. Die Kinder gewöhnen sich in der Regel sehr schnell an ihre Sehhilfe. Wichtig ist dabei die Unterstützung der Eltern. „Anstatt zu sagen: ‚Du hast nun einmal schlechte Augen‘, ist es besser, dem Kind zu erklären, dass seine Augen einfach anders sehen und deshalb Unterstützung durch eine Brille oder Kontaktlinsen benötigen“, erklärt Wolfgang Cagnolati.

Regelmäßige Aufenthalte im Freien beugen der Entwicklung von Kurzsichtigkeit vor: Eltern können für die Nutzung elektronischer Geräte frühzeitig Grenzen setzen und die Kinder zum Spielen und Bewegen im Freien animieren. Viel Sport an der frischen Luft und Wochenendausflüge ins Grüne sind leicht umsetzbare Präventionsmaßnahmen gegen Kurzsichtigkeit.

Ist mein Kind kurzsichtig? Schnelltest für Eltern

  • Lassen Sie Ihr Kind aus einigen Metern Entfernung Straßennamen und Hausnummern lesen.
  • Fordern Sie ihr Kind dazu auf, die Vögel am Himmel zu zählen.
  • Beobachten Sie Ihr Kind beim Ballspiel: Kurzsichtige Kinder greifen öfter daneben, da sie den Ball aus der Ferne schlecht erkennen können und deshalb falsch einschätzen, wann er bei ihnen ankommt. 

Quelle: KGS

Was Radfahrer beim Sportbrillenkauf beachten sollten

29.07.2015

Tipps für CityCruiser, Montainbiker und Brillenträger

Berlin, 29.07.2015 (KGS).

72 Prozent aller Deutschen sind jede Woche mit dem Fahrrad unterwegs. Sie fahren damit zur Arbeit, zum Einkaufen oder raus in die Natur. Doch egal wo es hingeht, eine Sportbrille sollte zum Equipment gehören und auf die Anforderungen von Fahrer und Strecke abgestimmt sein.

Was Radsportbrillen leisten

Vier Millionen Bundesbürger haben 2014 eine Radreise von vier und mehr Tagen gemacht.  Eine Sportbrille sollte der Teil ihres Equipments sein, der die Augen vor UV-Licht, Blendung, Fahrtwind und Insekten schützt. Sie darf weder rutschen noch drücken. Bruchsichere Kunststoff-Fassungen und Gläser aus Polycarbonat mindern die Verletzungsgefahr. „Grundsätzlich sind für Radfahrer Polarisationsgläser empfehlenswert“, so der Augenoptikermeister und Dozent für Sportoptik an der HWK Dortmund, Jens Heymer, „sie verhindern die Blendung durch Flirren, nasse Straßen oder tiefstehende Sonne.“

Mehr Sehschärfe durch die richtige Tönung

An wenig sonnigen Tagen sind für die Straße Brillenglastönungen in Amber und Rosé geeignet. Sie erhöhen die Sehschärfe und machen Unebenheiten und Details gut erkennbar. Wer schnell von sonnigen in schattige Bereiche wechselt, wie z. B. beim Mountainbiken, für den empfehlen sich kontraststeigernde Brillengläser in den Farben Orange bis Braun. Ideal lässt sich die Gläserfarbe mit Austauschsystemen variieren, die für Sportbrillen angeboten werden.

Radfahren im Stadtverkehr

Knapp drei Millionen Menschen fahren mit dem Rad zur Arbeit. Da sie keine Knautschzone schützt, ist der Sicherheitsaspekt in Stadtverkehr besonders wichtig. Eine Fliege im Auge oder ein Moment der Blendung können schwere Folgen haben. Schon alleine deshalb sollte eine Sportbrille genauso zur Ausrüstung gehören wie ein Helm, den mittlerweile 38 Prozent aller Radfahrer tragen – Tendenz steigend.

Durchblick für fehlsichtige Radsportler

40,1 Millionen Menschen in Deutschland tragen heute eine Brille. Die Alltagsbrille ist auf dem Rad aber häufig ungeeignet, gar keine Brille natürlich noch gefährlicher. Dichter Verkehr, hohe Geschwindigkeiten und Unfallgefahren stellen enorme Anforderungen an Sehen, Reaktionsfähigkeit und (Bruch)Sicherheit. Eine preiswerte und praktische Lösung sind da Sportbrillen mit Clip-In-Systemen, bei denen die separaten Korrektionsgläser hinter die Scheiben geklemmt werden. Sogar Direktverglasungen mit Korrektionen zwischen +4 und -6 Dioptrien lassen sich mittlerweile in die gebogenen Sportbrillen einarbeiten. Im Alter um die 45 bekommen viele Radfahrer Schwierigkeiten beim Lesen von Karten und elektronischem Equipment. Für sie sind Gleitsichtgläser eine der komfortabelsten Alternativen. Auf Grund der Besonderheiten beim Radfahren sollte hier aber ein Beratungstermin, am besten mit Rad und Helm, bei einem spezialisierten Sport-Augenoptiker vereinbart werden (Infos unter www.sehen.de).

Drei Tipps  für entspanntes Radfahren:

  1. Lassen Sie sich beim Augenoptiker den Wechsel der Filtergläser zeigen. Das erspart nervige Fummeleien.
  2. Probieren Sie aus, ob die Brille ausreichend vor Fahrtwind schützt. Spezialisierte Optiker haben Mini-Windkanäle oder Rennräder zur Simulation.
  3. Nehmen Sie den Fahrradhelm mit zum Brillenkauf und umgekehrt. Das bewahrt vor schmerzhaften Druckstellen und anderen bösen Überraschungen.

Quelle: KGS