"Die neuen Tricks der Optiker"...

27.07.2018

heißt die Schlagzeile der aktuellen Ausgabe des "Stern".
Es entspricht zumindest der Überschrift nach einem Artikel, der vor einigen Jahren schon einmal erschienen ist. Schade, dass unter der gleichen reißerischen Überschrift genauso ungenau und teilweise sachlich falsch berichtet wurde wie damals...
Beispiele dazu:
Augenoptik ist ein altes, anerkanntes, anspruchsvolles Handwerk, es muß eine Gesellenprüfung und als InhaberIn die Meisterprüfung oder ein Ingenieursstudium erfolgreich absolviert werden. Augenoptik ist kein Einzelhandel, sondern eben ein Handwerk. Im Handwerk werden bekanntermaßen das Material ( Autozubehör, Wasserhahn, Elekroleitung, Brillenglas..) UND die Handwerksleistung berechnet. Diese Rechnungen sind vielen Menschen gut bekannt. Dem "Stern" anscheinend nicht...Gute journalistische Arbeit?

Rubrik "Voller Durchblick":
Einstärkenbrille:
Lesebrillen aus dem Drogeriemarkt sind Lesehilfen, die eine Standardvergrößerung erzeugen und dürfen deshalb nicht als Brille, sondern lediglich als Lesehilfen bezeichnet werden und sind nicht mit der individuell vermessenen und angepassten Lesebrille der Augenoptiker zu vergleichen.

Die Fernbrille, also die Brille für alle, die nur eine Brille für die Ferne benötigen (immerhin ca 90% aller BrillenträgerInnen unter 40 Jahren) wurde nicht einmal erwähnt.
Gute journalistische Arbeit?

Bildschirmbrille:
Hier wurde die mittlerweile seit einigen Jahren von der Arbeitsplatzbrille weiterentwickelte Raumbrille nicht erwähnt. Unkenntnis?
Gute journalistische Arbeit?

Gleitsichtbrille:
Eine Gleitsichtbrille korrigiert nicht nur die Kurzsichtigkeit (wie im "Stern" dargestellt), sondern Kurz- oder Weitsichtigkeit, in den meisten Fällen kombiniert mit Astigmatismus oder Phorien, ergänzt mit der erforderlichen Stärke, die im Nahbereich erforderlich ist.
Ungenauigkeit in der journalistischen Arbeit...

Preisgestaltung beim Augenoptiker:
Es wird der Umgang mit nicht offenliegenden Preislisten bei Fielmann erwähnt.
Es mag sich hier um einen "neuen Trick der Optiker" handeln. Verwunderlich ist, weshalb unter dieser verallgemeinernden Überschrift nicht mit einem Wort die traditionellen inhaberInnengeführten Augenoptikerbetriebe erwähnt werden, sondern lediglich Online- Anbieter und die Kette mit dem großen "F" dargestellt.
Ungenauigkeit in der journalistischen Arbeit.

Weshalb ich mir als Inhaberin eines Augenoptikfachgeschäfts diese Arbeit mache, Ungenauigkeiten in dier Titelstory zu erwähnen, liegt darin begründet, dass ich mir diese Ungenauigkeiten in meiner Arbeit nicht leisten kann und will. Solide Arbeit können meine KundInnen von mir erwarten und ich wünschte, die "Stern"- LeserInnen könnten das auch von ihrem Magazin...

Aktuelle Ausgabe des

Handarbeit Bildwerk

26.05.2018

Tolles Projekt des Telgter Maria- Sybilla- Merian- Gymnasiums:

Schülerinnen und Schüler machten mit ihren Smartphones Makroaufnahmen in unserer Firma. Im Kunstunterricht verfremdeten sie diese Bilder. Jetzt wurde im Telgter Rathaus die Ausstellung der schönsten Bilder eröffnet und wir freuen uns, dass Luc Peters mit einem Bild, das bei uns entstanden ist, auch dabei ist.

Was mag dieses Bild wohl darstellen?

MSMG- Projekt Ankündigung Mindermann Augenoptik aus Telgte ist dabei
Eröffnung im Telgter Rathaus mit Wolfgang Pieper
Bild, entstanden bei Mindermann Augenoptik in Telgte

Qualität Made in Kreis Warendorf

31.05.2018

Die Firma Flair produziert seit 1946 hochwertige Brillenfassungen in ihrem Werk in Oelde.  Titan wird mit Kunststoff zu wunderbar leichten Brillenfassungen ergänzt. 

Uns überzeugt die Qualität und auch das tolle Design.

Wir freuen uns, mit dieser Marke nicht nur hochwertige Brillenfassungen, sondern auch Qualität aus der Region anbieten zu können.

Mehr unter www.flair.de

 

Flair- Brillenmode aus Oelde bei Mindermann Augenoptik in Telgte

Mit "Brillen weltweit" weltweit helfen

21.03.2018

Mindermann Augenoptik am Baßfeld sammelte wieder zahlreiche gebrauchte Brillen und leitet sie demnächst an Schwellenländer in Afrika, Asien und Südamerika weiter. Hier haben diese Brillen einen hohen Wert, viele Bedürftige müssen müssen sechs bis acht Monatslöhne für eine Hilfe dieser Art aufwenden.

Dipl. Ing. Ursula Mindermann: "Seit vielen Jahren sammeln und sortieren wir diese Brillen. Durch persönliche Gespräche mit der deutschen Koordinierungsstelle von "Brillen weltweit" wissen wir um die Notwendigkeit und auch Seriösität dieser Organisation und bedanken uns bei unseren Kundinnen und Kunden für diese Hilfe."

Wer noch Brillen abzugeben hat, kann dieses gerne im Geschäft am Baßfeld tun.

Dipl. Ing. Ursula Mindermann im Gespräch mit Carlo Wagner
Zahlreiche Brillen werden sortiert und verschickt

Aktuelles

Ursula Mindermann zu den Macherinnen in der deutschen Augenoptik gewählt

15.06.2017

Über 70 Mitarbeiterinnen in der deutschen Augenoptik sind weiblich. Das Augenoptik- Fachmagazin "eyebizz" porträtierte deshalb 70 Frauen, die so Chefredakteurin Christine Höckmann "die Augenoptik in Deutschland bewegen, die etwas Besonderes sind, die etwas zu erzählen haben", und anderen Frauen Mut machen sollen.

Inhaberin Ursula Mindermann wurde auch ausgewählt und darauf sind wir stolz: 

"Engagierte und kompetente Augenoptik ist mein Ziel und deshalb freut mich diese Anerkennung besonders."

 

Ursula Mindermann: Macherin in der deutschen Augenoptik

Spende für Augenoptik in Bangladesh

23.05.2017

Zum Aufbau einer Sozialstation und einer augenoptischen Werkstatt in Bangladesh wurden Augenoptiker um Spenden gebeten.

  • Einen Scheitelbrechwertmesser zum Ausmessen von Brillengläsern,
  • eine Lötstation zum Reparieren von Brillenfassungen und
  • Refraktionsgläser und -zubehör  zum Bestimmen der Sehstärke

spendet Mindermann Augenoptik gerne.

Herr und Frau Burchhard von der Organisation MATI nahmen die Spenden entgegen und bringen sie im Juni nach Bangladesh. 

Mehr können Sie unter www.matibangladesh.org über dieses Projekt erfahren. 

Spende von Mindermann Augenoptik für Bangladesh

Es wird warm: Sommer, Sonne, Sehschärfe

30.07.2016

Urlaubszeit ist Reisezeit. Bald heißt es für viele Deutsche: Ich packe meinen Koffer und nehme mit. Sonnencreme, Bikini, das neue Sommerkleid - eben alles, was man für richtig schöne Ferien braucht. Im Urlaub dann das böse Erwachen. Die Kontaktlinsen liegen im heimischen Bad und auch die Brille verbringt die Ferien allein zu Haus. Sightseeing im Urlaub fällt dann wohl aus. Damit dir das nicht passiert, schau jetzt auf Richtig sehen im Urlaub vorbei.

Urlaubsvorbereitung für Kontaktlinsen- und Brillenträger

Vor der Fahrt in die Ferien bringen wir das Auto zum Urlaubscheck in die Werkstatt, arbeiten im Fitnessstudio an der Bikini-Figur. Schreiben eine Liste, was alles in den Koffer muss und was wir vor der Abreise noch unbedingt besorgen müssen. Aber wusstest du schon, dass du auch deine Brille urlaubsfit machen kannst? Und hast du dich je gefragt: Darf ich mit Kontaktlinsen ins Meer? Kann ich mit der Brille in die Sauna? Was tun, wenn sie im Urlaub kaputt geht? Wir geben dir wertvolle Tipps wie auch die Augen entspannte Ferien haben.

Was im Reisegepäck genauso wenig fehlen darf? Natürlich die Sonnenbrille   ̶ ein absolutes Must-have, um die Ferien in vollen Zügen zu genießen. Sie ist nicht nur ein modisches Accessoire, sondern schützt die Augen vor gefährlichen UV-Strahlen. Worauf du beim Sonnenbrillenkauf achten solltest, verraten wir in unserem Ratgeber. Und wenn du wissen möchtest, wie urlaubsreif deine Augen aktuell sind, empfehlen wir dir unseren Online-Sehtest. Schau jetzt auf unserer Ratgeberseite "Richtig sehen im Urlaub" vorbei und gönn deinen Augen entspannte Ferien.

Quelle: ZVA

Wasser und Bewegung: Spaß mit der richtigen Brille

18.07.2016

Wind, Sonne, Salzwasser – die beliebteste Urlaubsform der Deutschen ist auch 2016 eine Reise ans Meer, wie der Deutsche Reiseverband auswertete. Kein Wunder: Das Klima an der See gilt als gesundheitsfördernd. Allerdings birgt es auch Risiken – besonders für die Augen. Wassersportler punkten daher mit der richtigen Brille. Denn wer besser sieht, ist sicherer, entspannter und schneller unterwegs.

5 sportliche Tipps von Brillen-Experten

  1. Bei Schwimmern und Tauchern muss es wie angegossen sitzen:
    Eine Schwimmbrille schützt die Augen vor Reizungen und Krankheitskeimen. Deshalb muss sie perfekt abschließen.
    Expertentipp: Für klare Sicht sorgt eine hydrophobe Beschichtung, daran perlt das Wasser ab. Außerdem sinnvoll: eine Antibeschlag-Beschichtung gegen Anlaufen bei schnellen Temperaturwechseln. Der Sportbrillen-Fachmann berät gern (www.sehen.de/brillen/sportbrillen/)
    Da besonders unter Wasser der Gleichgewichtssinn auf die Augen angewiesen ist, kommen fehlsichtige Taucher leicht ins Taumeln.
    Expertentipp: Tauchermasken mit Korrektionsscheiben verglasen oder diese über die Glasinnenseite kleben.
  2. Beim Surfen, Kiten & Wakeboarden zählt die Sportfassung:
    Bei hohen Geschwindigkeiten steigt die Gefahr von Augenverletzungen und Brillenschäden. Eine gebogene, bruchsichere Fassung ist daher die beste Wahl. Metall und Glas sind tabu. Vor Wind und Wasser schirmen ein Schaumgummi-Innenrahmen und ein Seitenspritzschutz gut ab.
    Expertentipp: Keine blauen oder violetten Gläser kaufen! Bewegungen im Außenwinkel werden damit später wahrgenommen – das verzögert die Reaktionszeit. Ein Muss: eine Anti-Kratz-Beschichtung. Gestreutes Licht durch Glasschäden führt sonst zu Kopfschmerzen und Ermüdung.
  3. Rettung aus der Verblendung für Segler und Motorbootfahrer:
    Blendeffekte durch tiefstehende Sonne und Wasserreflexionen machen es schwer, Hindernisse zu erkennen. Entspiegelte Gläser reichen oft nicht aus.
    Expertentipp: Polarisierende Brillengläser absorbieren schräg einfallende Lichtwellen. So werden Farben und Kontraste intensiver, spiegelnde Oberflächen durchsichtig und blendfrei. Augenoptiker können den Effekt am Demonstrationsgerät zeigen.
  4. Beim Rudern, Kanufahren, Kajaken, Raften & Stand-Up-Paddeln macht’s die Farbnuance:
    Wasserreflexionen erhöhen die Belastung durch schädliche UV-Strahlen um bis zu 80 Prozent. Ein 100-prozentiger Lichtschutz ist deshalb für Wasser-Sportler wichtig.
    Expertentipp: Auf Qualität achten! Das CE-Kennzeichen auf der Bügelinnenseite ist ein Muss. Es dokumentiert den Schutz nach EU-Norm. Polfilter sind bei diesen Sportarten fehl am Platz, da Strömungen nicht mehr zu erkennen sind. Rote oder orangefarbene Glastönungen dagegen haben eine kontraststeigernde Wirkung und machen die Wasserbewegung deutlicher sichtbar.
  5. Scharfe Aussichten für Angler:
    Filigranes Equipment handeln gelingt leichter mit einer für die eigene Sehstärke angefertigten Brille.
    Expertentipp: Phototrope Brillengläser passen ihren Tönungsgrad der Sonnenintensität an und sind so für jedes Wetter – ganz ohne Scheibenwechsel – ideal. Polgläser filtern die Spieglung von der Wasseroberfläche, so dass Köder und Fisch gut zu sehen sind
Quelle: KGS

Kinder heute kurzsichtiger als vor zehn Jahren

02.04.2016

Eine Kurzsichtigkeit kann problemlos mit Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden; ab einer Glasstärke von -6 Dioptrien jedoch steigt das Risiko für schwerwiegende Augenerkrankungen. Eine Untersuchung im Auftrag der Stiftung Forschungsgemeinschaft Deutscher Augenoptiker ging nun der Frage nach, wie stark die Kurzsichtigkeit derzeit in Deutschland verbreitet ist und ob eine ähnliche Entwicklung zu erwarten ist wie in Asien.

In Asien steigt die Zahl der Kurzsichtigen derzeit in einem noch nie dagewesenen Ausmaß an, in vielen Ländern sind bereits bis zu 90 Prozent der Teenager und jungen Erwachsenen kurzsichtig. Um zu erfahren, ob in Deutschland eine vergleichbare Entwicklung droht, analysierte Dr. Wolfgang Wesemann, ehemaliger Leiter der Höheren Fachschule für Augenoptik Köln, im Auftrag der Stiftung Forschungsgemeinschaft Deutscher Augenoptiker die Fehlsichtigkeit von über 500.000 Brillenträgern im Alter von 1 bis 45 Jahren. Er wertete dazu anonymisierte Brillendaten aus, die aus der Betriebssoftware von zahlreichen Augenoptikerbetrieben in Deutschland stammen.

Auf der Mitgliederversammlung des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) am 12./13. März in Neuss stellte er die Ergebnisse seiner Studie nun erstmalig der Öffentlichkeit vor. Unter anderem zeigt die Untersuchung, dass sich die durchschnittliche Kurzsichtigkeit bei Kindern seit Anfang des Jahrtausends erheblich verstärkt hat. So waren zwölfjährige Kinder im Jahr 2012 durchschnittlich um fast 1,5 Dioptrien kurzsichtiger als zwölfjährige Kinder im Jahr 2002. Dies lässt erwarten, dass auch der Endwert der Kurzsichtigkeit bei den Betroffenen zunehmen wird.

Kurzsichtigkeit nimmt auch im Erwachsenenalter noch zu

Denn auch im Erwachsenenalter ist die Entwicklung des Auges entgegen der landläufigen Meinung keineswegs abgeschlossen, wie die Untersuchung von Dr. Wesemann offenbart.  Ihm gelang es, bei 177.979 Personen die Veränderung der Brillenstärke über einen Zeitraum von mehreren Jahren nachzuvollziehen. Hierbei zeigte sich, dass sich beispielsweise bei den untersuchten 25-jährigen Brillenträgern die Kurzsichtigkeit in  47,3 Prozent der Fälle während eines Zeitraum von rund fünf Jahren um mindestens -0,5 Dioptrien verstärkte, bei 22,3 Prozent sogar um mindestens -1,0 Dioptrien. Das hat unter anderem Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr. So besagt eine Faustregel in der Augenoptik, dass eine unkorrigierte Fehlsichtigkeit von 0,5 Dioptrien die Sehschärfe ungefähr halbiert. Wer also beispielsweise als Jugendlicher zum Zeitpunkt seines Führerscheinsehtestes noch „unauffällig“ war und vorerst keine Brille benötigte, um Auto zu fahren, ist mit Mitte zwanzig unter Umständen mit einer deutlich herabgesetzten Sehkraft im Straßenverkehr unterwegs.